Jedes EU-geförderte Projekt hat eine Verbreitungspflicht — und fast jedes Konsortium löst sie gleich: mit einer Website, die nach Monat sechs niemand mehr aktualisiert. Nachdem wir Dissemination-Plattformen für mehrere Erasmus+-Projekte gebaut haben — von Smart Farming bis Finanzbildung — haben wir dazu klare Ansichten entwickelt.
Mehrsprachigkeit ist keine Option, sondern Pflicht
Ein Konsortium aus vier Ländern braucht Inhalte in vier Sprachen, und „das übersetzen wir später" heißt nie. Unsere Websites behandeln jeden Inhalt — Veranstaltungen, Publikationen, Seitentexte — von Anfang an als lokalisiertes Objekt. Redakteur:innen sehen sofort, welche Übersetzungen fehlen, und die öffentliche Seite fällt elegant zurück, statt leere Seiten zu zeigen.
Redakteur:innen sind keine Entwickler:innen
Die Menschen, die eine Dissemination-Website pflegen, sind Projektkoordinator:innen, keine Ingenieur:innen. Wenn das Veröffentlichen eines Newsletters einen Git-Commit erfordert, ist die Seite bereits tot. Ein kleines, fokussiertes Admin-Panel — Veranstaltungen, Publikationen, Downloads, Partner — schlägt jedes Allzweck-CMS, das Schulungen braucht.
Für das Audit bauen, nicht nur fürs Publikum
Geförderte Projekte werden geprüft. Die Website muss Projektergebnisse klar zeigen und auch nach Ende der Förderperiode verfügbar halten. Wir bevorzugen langweiliges, langlebiges Hosting und exportierbare Inhalte statt cleverer Infrastruktur, die aufhört zu funktionieren, sobald das Projektkonto geschlossen wird.
Die Plattform wiederverwenden, nicht die Website
Unsere Dissemination-Websites teilen sich eine Codebasis mit einem Modulsystem obendrauf: Ein neues Projekt wählt die Module, die es braucht — Veranstaltungen, Publikationen, Deliverables, Übersetzungsmanagement — und bekommt in Tagen statt Monaten eine laufende Website. Das Budget fließt dann dorthin, wo es hingehört: in die Inhalte.
Wenn Ihr Konsortium sein Dissemination-Arbeitspaket plant, helfen wir gern.
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